34 Jahre nach dem öffentlichen Hearing „Sexuelle Übergriffe in der Psychotherapie – Kunstfehler oder Kavaliersdelikt“ in Bonn und 27 Jahre nach der Verabschiedung des § 174c StGB lud die DGVT-Fachgruppe Frauen* beim 33. DGVT-Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung in Berlin erneut zu einem Symposium zu diesem leider immer noch relevanten Thema.
Die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e. V. und der DGVT-Berufsverband Psychosoziale Beruf (DGVT-BV) e. V. erwarten von der neuen Bundesregierung eine klare Positionierung zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung und zur psychosozialen Versorgung über Beratungsstellen und andere Einrichtungen der freien Träger und der Kommunen.
Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat am 10. März 2025 ein Gutachten veröffentlicht, nach dem Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) weiterhin nicht als wissenschaftliche Psychotherapiemethode zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) anerkannt wird.
Mit Eröffnungsfeierlichkeiten und dem Eröffnungsvortrag startete heute um 18:00 Uhr der 33. DGVT-Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung an der Freien Universität Berlin. Der DGVT-Kongress geht über vier Tage, vom 19. bis 22. März 2025.
Die Kammerwahlen in Niedersachsen wurden ausgezählt, von unseren Listen „VT in Kooperation“ wurden 10 Kolleg*innen in die Kammerversammlung gewählt. Damit haben wir zwei Sitze mehr gewonnen, als zuvor (jeweils einen mehr bei PP und KJP). Gewählt wurden Alexandra Klich (PP), Marie Sophie Oschatz (PP), Dominik Derer (PP), André Podziemski (PP), Jörg Hermann (PP), Jana Dombrowsky (PP), Christine Shepherd (KJP), Katja Udolph (KJP), Mirja Rößner (KJP) und Lale Burgaretta (KJP). Die detaillierten Ergebnisse finden Sie auf der Homepage der PKNDS jeweils für → PP und → KJP.
DGVT und DGVT-BV beziehen Position zur bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025. In ihrem Positionspapier verweisen sie auf die Förderung von sozialer Gerechtigkeit und gleichberechtigter Teilhabe als einem fundamentalen Beitrag zur Prävention psychischer Erkrankungen. Sie fordern zudem ganzheitliche Lösungsansätze in Bezug auf die Klimakrise.
Wir beobachten eine zunehmende Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen im Kontext von Gewalttaten. Die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e. V. und der DGVT-Berufsverband Psychosoziale Berufe e. V. (DGVT-BV) wenden sich mit Entschiedenheit gegen die Register-Erfassung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die als Reaktion auf die Attentate in Magdeburg und Aschaffenburg als Maßnahme zur Gewaltprävention diskutiert wird.
Am 05.02.2025 lud das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zu einem gemeinsamen Termin mit Vertreter*innen der Gematik, verschiedener KVen und PVS-Anbietern ein. Wir haben für Sie an diesem Termin teilgenommen und werden in den nächsten Wochenrückblicken die dort präsentierten Informationen aufbereiten.