Wir laden unsere DGVT-BV-Mitglieder am Dienstag, 28. April 2026, 19:30 – 20:30 Uhr herzlich ein zur DGVT-BV-Info-Veranstaltung „DGVT-60min bundesweit – Kürzungen in der Psychotherapie“ (Online per Zoom). Alfred Luttermann, geschäftsführender Vorstand von DGVT und DGVT-BV, Andrea Benecke, Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer & Vizepräsidentin der Landespsychotherapeutenkammer RLP und DGVT/BV-Landessprecherin Rheinland-Pfalz, Karl-Wilhelm Höffler, DGVT/BV-Landessprecher Hessen und Mitglied im Vorstand der Psychotherapeutenkammer Hessen, und Kerstin Burgdorf (DGVT/BV-Bundesgeschäftsstelle) werden zum aktuellen Stand der Diskussion um die Kürzungen in der Psychotherapie und die Gefährdung der psychotherapeutischen Versorgung informieren und Fragen beantworten. Zur Einladung und …
In den letzten Wochen ist die psychotherapeutische Versorgung angesichts der Sparvorschläge der Krankenkassen erheblich unter Druck gesetzt worden und in der Öffentlichkeit wurde versucht, das Bild zu erzeugen, Psychotherapie sei überbezahlt, obgleich Daten des ZI-Praxis-Panels genau das Gegenteil belegen. Ähnliche Annahmen finden sich im ersten Bericht der FinanzKommission Gesundheit (FKG). Drei der insgesamt 66 Empfehlungen der FinanzKommission beziehen sich auf die ambulante Psychotherapie. Unser DGVT-BV-Positionspapier zeigt, warum zwei der drei Sparempfehlungen versorgungsgefährdend sind und weshalb Psychotherapie das wirksamste und kostengünstigste Instrument ist, psychische Erkrankungen zu behandeln.
Noch während die Beanstandungsfrist zum Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Honorarkürzung läuft (das BMG kann innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe des Beschlusses von seinem Beanstandungsrecht nach § 87 Abs. 6 Satz 2 SGB V Gebrauch machen), liegen schon neue, viel weitreichendere Sparempfehlungen der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzten Finanzkommission Gesundheit (FKG) auf dem Tisch. Die Sparempfehlungen betreffen das Gesundheitssystem insgesamt. Einige Vorschläge beziehen sich ganz konkret auf die psychotherapeutische Versorgung. Die damit verbundenen möglichen Kürzungen müssen kurzgefasst sowohl für Patient*innen als auch für unsere Berufsgruppe als völlig inakzeptabel bezeichnet werden.
Der DGVT-BV setzt sich vehement gegen die Honorarkürzungen in der Psychotherapie ein. Im neuen Newsletter von DGVT und DGVT-BV finden Sie Informationen zu den aktuellen Protestaktionen, Fachinformationen und Demo-Materialien rund um das Thema. Außerdem informieren wir über den neuen DGVT-BV-Podcast für interessierte Neuapprobierte „Lost in Approbation“ mit Jeanine Narrog. Weitere Themen: Übergangs-Regelungen (Zweitverfahren, Gruppe, KiJu) zur Psychotherapie-Vereinbarung, wissenschaftliche Anerkennung von EMDR bei Kindern und Jugendlichen mit PTBS durch den WBP, Video-Rückblick auf unsere 24. Workshoptagung in Tübingen und Vorstellungen von Neuerscheinungen des DGVT-Verlags. Der Newsletter beinhaltet die Termine der DGVT/DGVT-BV-Landesgruppen und erste Infos zu den 25. DGVT-Praxistagen der …
Der DGVT-BV hat rund um die 24. DGVT-Workshoptagung eine eigene Foto- und Videoaktion gegen die geplanten Honorarkürzungen organisiert – die Stimmung: deutlich, solidarisch und laut. Die klare Haltung vieler Teilnehmer*innen gegen den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses wird in den Bildern und im Video eindrucksvoll sichtbar. Wir bleiben dran: Bundesweit sind weitere Demonstrationen geplant. Der DGVT-BV unterstützt Aktionen vor Ort gerne – kommen Sie auf uns zu. Unsere Profession muss weiterhin laut bleiben.
Vom 19.–21. März fand die 21. DGVT-Workshoptagung statt – nach längerer Zeit wieder in Tübingen. Die 200 Teilnehmende hatten die Auswahl zwischen 19 spannenden Workshops. Das Rahmenprogramm hielt eine Führung durch den Botanischen Garten und die Altstadt von Tübingen bereit. Die Mitglieder des DGVT-BV nutzten den Rahmen der Workshoptagung für die jährliche Mitgliederversammlung.
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 % gekürzt – auf Basis einer Berechnungsmethodik, die er selbst als überprüfungsbedürftig eingestuft hat. Unser DGVT-BV-Positionspapier zeigt, warum dieser Beschluss methodisch nicht vertretbar ist und wie er zudem die Versorgung psychisch kranker Menschen gefährdet.