Allianz-Sitzung am 25. April 2003
xNach Regularien und Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen der Verbände wurde dann auch über die in Kürze bevorstehende Konstituierung der Bundespsychotherapeutenkammer gesprochen. Detlev Kommer berichtete, dass der DPTV in Gesprächen mit Vereinigung, DGPT und VAKJP stehe, um einen gemeinsamen Vorstand zu bilden. Zwar sei es sein Ziel, möglichst viele Gruppierungen zusammen zu bekommen, die den neuen Vorstand tragen, aber es gehe ihm bei den Gesprächen auch darum, einen arbeitsfähigen Vorstand zu erreichen, der durch einen Grundkonsens bei wichtigen Entwicklungsfragen der Berufsgruppe geprägt sei. Unter diesen Prämissen sei es nun wichtig, die Mehrheit unter den etwa 80 Delegierten der Bundeskammer zusammenzubekommen. Unter den anwesenden VerbändevertreterInnen fand dieses Vorgehen nicht die ungeteilte Zustimmung, u.a. weil die anderen Allianzverbände bis zu diesem Zeitpunkt von den Beratungen und Überlegungen nichts erfahren hätten und auch bei den vorgesehenen KandidatInnen für die verschiedenen Ämter nicht berücksichtigt worden seien.
An dem verteilten Positionspapier zum Vorstand, welches insgesamt begrüßt wurde, wurde kritisiert, dass den PsychologInnen, die nicht über eine Approbation verfügen, kein Raum mehr im Gesundheitswesen überlassen werden soll, obwohl sie doch bis heute in vielen Kliniken und Beratungsstellen wertvolle Arbeit leisten, die eigentlich unverzichtbar ist.
Im Weiteren wurde die GK II–Sitzung am nachfolgenden Tag vorbesprochen.