Gender Mainstreaming in der Praxis der Gesundheitsarbeit
14. Tagung des Netzwerkes Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen
26.-27.10.2001 Hannover
Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.
Niedersächsisches Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.
PRO FAMILIA Landesverband Niedersachsen e.V.
Stiftung Leben + Umwelt
Gender Mainstreaming in der Praxis der Gesundheitsarbeit
Gender Mainstreaming ist eine neue Strategie, um Changengleichheit in Politik und Praxis nachhaltig zu installieren. Sie zielt auf Rahmenbedingungen und Strukturen, die eine Ungleichheit hervorbringen. Es wird danach gefragt,
welche Unterschiede zu anderen geschlechterpolitischen Strategien bestehen und was Gender Mainstreaming für Organisationen, die dies umsetzen wollen, bedeutet.
Anhand von verschiedenen Praxisbeispielen soll der Blick dafür geschärft werden, wie Rahmenbedingungen und Strukturen eine echte Chancengleichheit ermöglichen, und wie Arbeitsabläufe verändert werden müssen, damit unterschiedliche Lebenswirklichkeiten von Frauen und Männern überhaupt wahrgenommen werden können. Die Tagung will Mut machen, sich mit dem Thema zu befassen, und Impulse für die praktische Umsetzung geben.
Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft "Frauen in der psychosozialen Versorgung" der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (dgvt) und der Stiftung Leben und Umwelt.
Das Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen wird getragen von der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V., dem Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales sowie dem PRO FAMILIA Landesverband Niedersachsen e.V.
Programm:
Freitag, den 26.10.2001
ab 13.30 Uhr
Begrüßungskaffee und Anmeldung
14.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Ursula Aumüller-Roske, Niedersächsisches Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales (MFAS) Christiane Deneke, Vorsitzende der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. Ulla Lopez-Frank, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.
14.20 - 15.00 Uhr
Gender Mainstreaming in Organisationen - Konzepte, Strategien, Veränderungen
Regine Steinhauer, KOBRA, Berlin
15.00 - 15.30 Uhr
Diskussion
15.30 - 16.00 Uhr
Kaffeepause
16.00 - 16.30 Uhr
Gender Mainstreaming in der medizinischen Rehabilitation
Dr. Barbara Ehret-Wagener, Kliniken am Burggraben, Bad Salzuflen
16.30 - 17.00 Uhr
Was bedeutet Gender Mainstreaming im Arbeitsfeld ambulanter psychosozialer Beratungsstellen?
Kerstin Walther, FH Nordostniedersachsen, Lüneburg, Forschungsschwerpunkt Frauenberufstätigkeit
17.00 - 17.30 Uhr
Was bedeutet Gender Mainstreaming in der stationären Psychiatrie?
Dr. Uta Enders-Dragässer, Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Frauenforschung e.V. Frankfurt/M.
17.30 - 18.30 Uhr
Diskussion
Samstag, den 27.10.2001
9.00 - 12.00 Uhr
Arbeitsgruppen
AG 1
Ansatzpunkte für die Umsetzung Gender Mainstreaming in der Rehabilitation
Dr. Barbara Ehret-Wagener
AG 2
Umsetzungsaspekte des Gender Mainstreaming in der ambulanten psycho-sozialen Beratungspraxis
Kerstin Walther
AG 3
Geschlechtsspezifische Unterschiede der Behandlung und Unterbringung stationären Psychiatrie - Befragungsergebnisse des Landeskrankenhauses Osnabrück
Klaus-Dieter Simmert, Psychiatriereferent MFAS Monika Voß-Büter, Diplomandin der Universität Osnabrück, FB Psychologie
AG 4
Was ist eigentlich Gendertraining? Möglichkeiten und Grenzen
Christel Ewert, Supervisorin und Organisations beraterin, Equality, Personalentwicklung und Strategieförderung, Hannover
12.00-13.30 Uhr
Mittagspause
13.30-14.00 Uhr
Wie können geschlechtsspezifische Verzerrungen in Praxis und Politikpro- grammen vermieden werden?
Vorstellung des Handbuches des Kanadischen Gesundheitsministeriums und dessen Übertragbarkeit auf den deutschsprachigen Raum Dr. Judith Fuchs, Institut für Gesundheitswissenschaften, TU Berlin
14.00-14.15 Uhr
Diskussion
14.15-15.00 Uhr
Gender Mainstreaming als Landespolitik und dessen Auswirkungen auf die
praktische Arbeit vor Ort
Podiumsdiskussion mit Anette Steege, Ref. für Grundsatzangelegenheiten der Frauenpolitik, MFAS, Klaus-Dieter Simmert, Heide von Ritz-Lichtenow, Gleichstellungs-beauftragte des Landkreises Osterholz, Dr. Barbara Ehret-Wagener
15.00-15.15 Uhr
Zusammenfassung und Abschluss
15.15 Uhr
Kaffee und Ende der Veranstaltung
16.30 - 17.00 Uhr
Was bedeutet Gender Mainstreaming im Arbeitsfeld ambulanter psychosozialer Beratungsstellen?
Kerstin Walther, FH Nordostniedersachsen, Lüneburg, Forschungsschwerpunkt Frauenberufstätigkeit
17.00 - 17.30 Uhr
Was bedeutet Gender Mainstreaming in der stationären Psychiatrie?
Dr. Uta Enders-Dragässer, Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Frauenforschung e.V. Frankfurt/M.
17.30 - 18.30 Uhr
Diskussion
Tagungsort
Leibnizhaus, Holzmarkt 5, 30159 Hannover (Altstadt)
Der Tagungsort ist behindertengerecht.
Anreise
Das Leibnizhaus liegt neben dem Historischen Museum in der Altstadt Hannovers und ist vom Hauptbahnhof in ca.15 min zu Fuß zu erreichen. Sonst ab Hauptbahnhof mit der U-Bahn Linie 3/7 Richtung Mühlenberg (alle 5 Minuten) oder Linie 9 Richtung Empelde (alle 10 Minuten) zwei Stationen bis Markhalle/Altstadt (Kurzstrecke 2 DM). Parken ist im Stadtbereich fast nur in Parkhäusern möglich, das nächste liegt in der Schmiedestraße.
Teilnahme
Die Teilnahmegebühr beträgt DM 60,--. Mittagessen ist kostengünstig in unmittelbarer Nähe möglich.
Bankverbindung
Bitte überweisen Sie den Teilnahmebetrag unter Angabe des Namens und des Stichwortes »26.-27.10.2001« auf das Konto 8 40 40 00 der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 251 205 10.
Anmeldung
Anmeldungen werden bis zum 01.10.01 erbeten. Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie nicht. Bei Abmeldungen bis zum 10.10.01 erstatten wir die Teilnahmegebühr abzgl. 20,- DM Verwal-tungskosten und nach dem 20.10.01 erfolgt keine Rückerstattung der Tagungsgebühren.
Information und Anmeldung
Landesvereinigung für Gesundheit Nds. e.V.
Fenskeweg 2, 30165 Hannover
Tel.: 05 11 / 3 50 00 52
Fax: 05 11 / 3 50 55 95
e-mail: LV-Gesundheit.Nds@T-Online.de