Prävention
Kurzbericht von der 2. Weltkonferenz 'The Promotion of Mental Health and Prevention of Mental and Behavioural Disorders. Developing Partnerships: Science, Policy and Programmes Across Cultures', 11-13. September 2002 in London
22. Februar 2007
Prävention und Förderung psychischer Gesundheit in Relation u.a. zu kulturellen Einflüssen, Implementation (Stakeholderkonzept), Gewalt und Traumata, transnationale und nationale Politik, Effizienz.
Themen der Symposien waren:
- Analyse von Problemen bei Kindern und Jugendlichen und Beeinflussung effektiver nationaler Politik
- Problemanalysen und Erfahrungen aus der Forschung mit Schulkindern
- Analyse und Prävention von Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen
- Problemanalysen und Erfahrungen aus dem Bereich Arbeit und psychische Gesundheit
- Förderliche Gemeinden
- Psychische Gesundheit älterer Menschen
- Kinder und Familien psychisch Kranker. Problemanalyse und nationale Programme
- Entwicklung schulorientierter nationaler Politik zur Förderung psychischer Gesundheit
- Politikberatung, Entwicklung von Infrastrukturen für evidenzbasierte Prävention
- Entwicklung effektiver Programme zur Prävention von Verhaltensstörungen und Gewalt bei Schulkindern
- Entwicklung effektiver Stakeholder basierter Programme für Kinder und Familien und Schulen
- Entwicklungsinterventionen
- Entwicklung effektiver Programme für Kinder (auch Schulkinder)
- Entwicklung von arbeitsbezogenen Gesundheitsförderungs- und Rehabilitationsprogrammen bei (ehemals) psychisch Kranken
- Präventionsprogramme gegen Depression (auch postpartaler)
- Effektive Programme, Kosten-Nutzen-Verhältnisse und ihre Bedeutung für die Politik
- Entwicklung von Kompetenzzentren für Depressionsprävention, Kinder und Familien psychisch Kranker, für die Förderung psychisch gesunder Kinder und die psychische Gesundheit psychiatrisch Behandelter und für die Prävention und Gesundheitsförderung auf der Ebene von Gemeinden
Schwerpunkte und Highlights der Diskussionen und Beiträge waren:
- Versuche, auf die Integration der Prävention psychischer Störungen und Förderung psychischer Gesundheit in eine allgemeine Public Health Bewegung zu drängen. Dabei wurden auch Bemühungen um eine intersektorale Vorgehensweise (z.B. zum Erziehungssystem) deutlich.
- Das gewonnene Wissen auf der Ebene gemeindeorientierter Programme zu implementieren (hier wurde erstaunliches empirisches Wissen vorgelegt).
- Auf eine enge Verzahnung hin zur Politik zu wirken (auch hierzu wurden zahlreiche Erfahrungsberichte vorgetragen).
- Dazu im engen Zusammenhang die Vorstellung neuer Evidenz schaffender Grundlagen (eine Broschüre der WHO hierzu ist erschienen, ein umfangreiches Werk dazu ist im Erscheinen)
- Die Beschäftigung mit dem Thema Arbeit für psychisch Kranke und Arbeitslosigkeit (www.ahpnet.com)
- Die Themen Toleranz über interkulturelle Betrachtungsweisen und Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken (www.responseability.org; www.mentalhealth.gov.au; www.mindout.net)
- Als Gruppe standen Kinder und Jugendliche und ihre Familien im Vordergrund, auch im Kontext des Themas „Entwicklungsinterventionen“ (www.childrensinstitute.net).
Prof. Dr. Bernd Röhrle
Universität Marburg - FB 04 -
Gutenbergstr. 18
35037 Marburg