Parken PsychotherapeutInnen zunehmend schlechter ein? Und müssen sie das können?
Es ist nicht ohne Risiko, wenn man als Mann den hohen Frauenanteil unter den TeilnehmerInnen der Psychotherapieausbildung diskutiert. Allzu schnell verfängt man sich dabei in den allgemeinen Diskurssträngen der Debatte um Chancengleichheit, struktureller Benachteiligung von Frauen und in den Untiefen des Geschlechtervorurteils. Eine erste entsprechende Erfahrung konnte ich 2006 auf dem Sommerfest des DGVT-Ausbildungszentrums Berlin machen, auf dem ich in einer kleinen Festansprache den damaligen Stand der Psychotherapielandschaft zusammenfassen durfte. Dabei habe ich u.a. auf das starke Ungleichgewicht in der Geschlechterverteilung laufender Ausbildungsgänge hingewiesen. Wurde der Vortrag noch mit höflichem Applaus bedacht, sah ich mich beim anschließenden Umtrunk in jeder Gesprächsgruppe mit diesem Randaspekt meiner Ausführungen konfrontiert. Da gab es dann einerseits die kritischen Nachfragen der Frauen, ob ich denn die Auffassung vertrete, Frauen seien schlechtere PsychotherapeutInnen. Auf der anderen Seite die kumpelhafte Variante im Männerkreis, dass sich unsere Karrierechancen angesichts des zu erwartenden Männermangels im Berufsfeld doch recht günstig darstellen würden. Beide Gesprächsverläufe ließen mich am Ende zweifeln, ob ich mit meinen Denkanstößen wohl den richtigen Ton getroffen hatte.
An den realen Verhältnissen hat sich seither wenig geändert: Nach wie vor ist der Männeranteil unter AbsolventInnen der Psychotherapieausbildung unter 20%. Signifikante Unterschiede lassen sich dabei weder im Vergleich der Verfahren noch zwischen PP- und KJP-Ausbildungsgängen (bei letzteren allenfalls eine leichte Tendenz zu einem noch etwas geringeren Männeranteil) ausmachen. Die robustesten Zahlen hierzu lieferte zuletzt das Forschungsgutachten zur Zukunft der Psychotherapieausbildung, welches im deskriptiven Teil ebenfalls einen Männeranteil von 19% feststellt. Nach wie vor eine diskussionswürdige Faktenlage also. Umso erstaunlicher, dass zu diesem Thema praktisch keine Veröffentlichungen zu finden sind. Das Thema ist allseits bekannt und wird auch hie und da im Nebensatz erwähnt. Auch kommt es regelmäßig zu kurzen Gesprächen über mögliche Ursachen und Auswirkungen einer solchen Geschlechterungleichverteilung; die Gesprächsergebnisse bleiben dabei aber meist kursorisch und in Einzelthesen stecken. Genug Grund also, sich dem eingangs beschriebenen Risiko erneut auszusetzen und das Thema etwas ausführlicher zu betrachten.
Warum sind (junge) PsychotherapeutInnen überwiegend Frauen?
Als eine Ursache für das beschriebene Geschlechterverhältnis wird schnell der hohe Numerus Clausus angeführt, der mittlerweile den Zugang zum Psychologiestudium reguliert. Bekanntermaßen sind es ja die Mädchen, die in weitaus größerer Zahl entsprechend gute Abiturdurchschnitte nachweisen können. Immerhin musste 2009 schon ein Notendurchschnitt von 1,3 erreicht werden, um sicher und ohne Umwege einen Psychologiestudienplatz ergattern zu können. Die Anfängerzahlen in der Psychologie sind dementsprechend: Bereits im ersten Semester haben wir in der Psychologie mittlerweile eine Frauenquote von teilweise bis zu 90%. Noch zu Beginn der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts lag dieser Wert bei etwa 70%, weitere zehn Jahre zurück bei nur ca. 50%! Allerdings bleiben berechtigte Zweifel an der Monokausalität eines Zusammenhangs von Geschlechterverhältnis und hohen Zugangskriterien: Zum Einen erklärt das nicht, warum wir auch in der KJP-Ausbildung ein vergleichbares Geschlechterverhältnis finden, wo hier doch über 75% der AusbildungsteilnehmerInnen aus (sozial-)pädagogischen Studiengängen stammen, in denen es keine so hohen Zugangsanforderungen gibt. Und zum Anderen zeigt ein Blick auf andere Studiengänge mit ebenfalls hohen Zugangskriterien, dass auch dort tendenziell der Frauenanteil zwar steigt, aber interessanterweise bleibt der Frauenüberschuss z.B. im Medizinstudium (StudienbeginnerInnen aktuell 63%; Beginn Facharztausbildung: 56%) doch weit hinter den deutlichen Zahlen in der Psychologie und der anschließenden Psychotherapieausbildung zurück.
Womit also zusätzliche Erklärungsstränge gefunden werden müssen. Psychotherapie als „sprechender Heilberuf“ und damit als ein Feld, das landläufig für Frauen als besonders „reizvoll“ gilt und den Sozialisationsbedingungen von Frauen besonders entsprechen soll, ist ein weiterer, immer wieder angeführter Erklärungsversuch. Nimmt man die einführenden Anmerkungen zum Minenfeld Geschlechterdebatte ernst, dann ist dieser Erklärungsversuch als besonders heikel einzustufen.. Allzu schnell ist man hier doch bei Argumentationsmustern angelangt, mit denen man auch begründen kann, warum Frauen scheinbar schlechter einparken und Männer gern raufen. Außerdem sind sich solche Geschlechterstereotypien, sollte es sie überhaupt jemals in nennenswertem Ausmaß gegeben haben, immer mehr in Auflösung begriffen. Heute 20-jährigen Frauen wird nur noch mit Mühe erklärt werden können, wovon hier die Rede ist.
Ein Blick auf die ökonomischen Perspektiven des PsychotherapeutInnenberufs hingegen erscheint deutlich aufschlussreicher. Hier gilt zunächst festzuhalten, dass die Psychotherapieausbildung, wie sie sich seit Einführung des Psychotherapeutengesetzes darstellt, selbst wesentlich zur Verschlechterung der ökonomischen Aussichten des Berufs beigetragen hat. Ein deutlich längerer Ausbildungsweg, der neben erheblichen Ausbildungsgebühren (die zwar im späteren Verlauf der mehrjährigen Ausbildung wieder durch Einnahmen zurückfließen) v.a. mehrere Jahre ohne ernsthafte Erwerbseinkünfte bedeutet. Eine tarifrechtliche Würdigung dieser Ausbildungsinvestition lässt –besonders gravierend im KJP-Beruf- im Angestelltenbereich hingegen weiter auf sich warten. Und in der Niederlassung, für den Großteil der AusbildungsteilnehmerInnen das angestrebte Berufsmodell, wartet dann in der Regel zusätzlich erst einmal eine hohe Ablösesumme für den Niederlassungsplatz – nach wie vor eine moderne Variante der Wegelagerei. Kurz zusammengefasst bietet der Berufsweg hohe Investitionen – und die Entwicklung des Gesundheitswesens insgesamt garantiert die Refinanzierung dieser Spesen heutzutage nicht mehr wirklich.
Unklare bis riskante ökonomische Aussichten also. Ein Umstand, der Männer offenbar sehr viel stärker an einer solchen Karriereplanung zweifeln lässt als Frauen. Ob hierbei dann bewusste Entscheidungen oder eher die Verinnerlichung unbewusster Leitlinien zugrunde liegen, sei einmal dahingestellt. Männer orientieren sich nach wie vor zielstrebiger an Lebenszielen, die eine ausreichende ökonomische Basis für sich und ihre zukünftige Familie erwarten lassen.
Auf den Punkt gebracht „verschleudern“ die wenigen Männer mit gutem Abitursschnitt diese Ausgangschance seltener auf eine Berufsaussicht, die nur ein vages ökonomisches Entwicklungspotential zu bieten hat. Frauen verhalten sich demnach also ökonomisch naiv? So leicht soll es der Macho-Fraktion denn doch nicht gemacht werden.
Natürlich haben heute auch junge Frauen den Anspruch, sich eine zufriedenstellende ökonomische Lebensbasis zu erarbeiten. Die Bildungsvoraussetzungen mit guten Schul- und Hochschulabschlüssen erreichen sie hierzu, wie erwähnt, schon heute besser als Männer. Allerdings steht bei Frauen eben sehr viel häufiger neben dem Lebensziel „erfüllender und finanziell attraktiver Beruf“ auch der ebenso starke Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf, d.h. der angestrebte Beruf muss auch die Chance bieten, Kinder zu bekommen und großzuziehen sowie ein Familienleben zu führen, das diese Bezeichnung auch verdient. Wobei hiermit natürlich kein konservatives Mutterbild gemeint ist, sondern durchaus die Möglichkeiten fortschrittlicher Kindererziehung wie Kinderhort, Ganztagesschule, Au-pair-Dienste o. ä.. Und natürlich orientiert sich auch die Partnerwahl an solchen Zielvorstellungen: Männer, die hier Kooperationsbereitschaft signalisieren, haben beim Werben um gutausgebildete Partnerinnen deutliche Vorteile. Trotzdem bleibt ein Restkonflikt bestehen: Welcher Beruf bietet die besten Chancen, das alles unter einen Hut zu bekommen? Hier verspricht nun der PsychotherapeutInnenberuf vergleichsweise günstige Bedingungen. Einmal in der Selbständigkeit angelangt, können sehr individuelle Modelle von Zeit- und Lebensplanung verwirklicht werden. Nicht von ungefähr realisiert schon heute der durchschnittliche Niedergelassene mit unter zwanzig Behandlungsstunden in der Woche ein klassisches Teilzeitmodell. Aber auch im Angestelltensektor sind für PsychotherapeutInnen relativ gute Verwirklichungsmöglichkeiten auf Teilzeitstellen gegeben.
Frauen sind also nicht ökonomisch naiv, sondern streben einfach anspruchsvollere und komplexere Ziele an. Dabei gehen sie dann selbstverantwortlicher vor als Männer, die ihren durchaus ebenfalls vorhandenen Wunsch nach Familie doch häufig immer noch (wenn auch zunehmend uneingestanden) über die Hoffnung auf eine entsprechend hilfreiche Partnerin für verwirklichbar halten. Eine Haltung also, die auch zunehmend naiver wird.
Na und?
Genauso schnell, wie in beiläufigen Gesprächen zur klaren Befundlage die eine oder andere Begründung eingebracht wird, wird meist auch das Klagelied angesichts des absehbaren Männermangels angestimmt. Es wird dann behauptet, dass männliche Therapeuten in der Versorgung fehlen werden und in diversen Teilbereichen sogar ganz besonders. Häufig werden hier die Forensik, der Bereich der Paartherapie und natürlich die Behandlung von Jungen im Kinder- und Jugendlichenbereich angeführt. Das Begründungsmuster wird dabei aus der Pädagogik entliehen: Berufsbedingt abwesende Väter, fast ausschließlich weibliches Erziehungspersonal in Kindergarten und Grundschule gelten hier schon lange als Mangel an männlichen Bezugspersonen in der Sozialisation von Jungen. Mit Blick auf unser Berufsfeld lohnt nun die Frage, ob das Fehlen männlicher PsychotherapeutInnen vergleichbare Bedeutung hat. Und hier sei die Frage erlaubt: Kann in dieser Funktion ein ansonsten fehlendes Männerideal durch männliche Therapeuten ausgeglichen werden? Ein recht hoher Anspruch, der sich in einer solchen Haltung widerspiegelt! Erscheint es doch z.B. genauso plausibel, dass weibliche Psychotherapeutinnen als realistisches Modell bestehender Verhältnisse hilfreich sein können, um wieder einen adäquateren Umgang mit den herrschenden Bedingungen finden zu können.
Aus der Forschung zur Paar- sowie zur Sexualtherapie ist bekannt, dass das Geschlecht der TherapeutInnen keinen Einfluss auf den Behandlungserfolg hat. Entscheidend ist vielmehr, dass der bestehende Geschlechtereffekt beachtet und im therapeutischen Prozess entsprechend gewürdigt wird. Oder anders ausgedrückt: Je nach Geschlechterverhältnis im Behandlungssetting wird möglicherweise anders vorgegangen werden müssen, besser oder schlechter ist der jeweilige Weg deshalb noch nicht. Letztlich scheint mir diese Feststellung aus dem Bereich der Paartherapie auch auf andere Felder der Psychotherapie übertragbar. Das gilt auch für das besonders heikle Feld der (Sexual-)Straftäterbehandlung. Hier hält sich die Überzeugung ja besonders hartnäckig: „Da sollte ein Mann ran!“ Dabei gilt es zunächst zu respektieren, dass viele Therapeutinnen in diesem Bereich nicht arbeiten wollen. Leider eine viel zu selten anzufindende therapeutische Kompetenz: Zu wissen, was man kann und was man will und sich dementsprechend zu positionieren. Wenn aber auch hier der tiefere Grund in der Überzeugung liegt, für den angestrebten Behandlungserfolg das falsche Geschlecht zu haben, ist Widerspruch berechtigt. Die Praxis zeigt, dass mit entsprechender Haltung und mit angepasstem therapeutischem Vorgehen, Frauen Straftäter genauso erfolgreich therapieren können wie Männer. Was der männliche Therapeut der weiblichen Kollegin möglicherweise an gleichgeschlechtlicher Empathiefähigkeit voraus hat, kann die Therapeutin z.B. als Modell für eine gegengeschlechtliche Respektierung kompensieren. Oder wo sie in die Falle der Überidentifikation mit potentiellen Opfern tappen kann, kann er sich im kumpelhaften Männerbund verheddern. Im Ergebnis bleibt auch hier zu konstatieren: Dass das Therapeutengeschlecht eine notwendige Bedingung für den Behandlungserfolg darstellt, lässt sich nicht belegen.
Es kommt also auf die Kompetenz an, das jeweilige geschlechtsspezifische Setting adäquat und angemessen zu berücksichtigen.
Womit wir bei der Ausbildung wären. In einem durchschnittlichen Ausbildungslehrgang mit 16 TeilnehmerInnen sind heute etwa zwei Männer zu erwarten. Das ist natürlich für die Entwicklung der gerade beschriebenen Kompetenz zukünftiger Therapeutinnen (also der restlichen 14 Teilnehmerinnen des Lehrgangs) nicht wirklich förderlich. Übrigens dürften es auch die beiden verbliebenen Männer nicht leicht haben, die eigene Haltung selbstbewusst einzubringen und zu behaupten. Hier könnte also tatsächlich von einem Männermangel gesprochen werden. Allerdings kommt es zunächst vorrangig auf eine ausreichende Berücksichtigung des Geschlechteraspekts in der Ausbildungskonzeption selbst an. Ausbildungsleitungen und Dozierende müssen dieses Thema direkt in den Unterricht einfließen lassen und zwar nicht als isoliertes Einzelthema, sondern als durchgehenden Aspekt. Damit wäre viel erreicht und auch ein bestehender Männermangel könnte bis zu einem gewissen Grad kompensiert werden. Hier besteht bei den aktuellen Ausbildungsangeboten sicher noch Nachholbedarf.
Verlässt man dann den Ausbildungssektor, begegnet einem dieselbe Problemlage bei der Geschlechterverteilung in Behandlungsteams oder Supervisions- bzw. Intervisionsgruppen. Dort wäre der Austausch der Geschlechter zur Entwicklung settingadäquater Behandlungswege sicher ebenfalls wünschenswert. Die Ungleichverteilung innerhalb solcher Teams lässt sich bis zu einem gewissen Maß durch bewusste (Fortbildungs-)maßnahmen o. ä. ausgleichen – wenngleich es letztlich eine kritische Quote des Missverhältnisses geben dürfte.
Als Zwischenergebnis kann also festgehalten werden: Bei der direkten Behandlung sind Männer nicht zwingend erforderlich. Als Modell und zur ernstzunehmenden Weiterentwicklung einer angemessenen Herangehensweise zur Behandlung von Männern wäre ein Komplettausfall des männlichen Geschlechts aber eher ungünstig. Allerdings bleibt die wichtigste Aufgabe, den Geschlechteraspekt in seiner Bedeutung für therapeutische Arbeit überhaupt anzuerkennen. Das wiederum können Männer wie Frauen gleich gut.
Die Rechnung bitte!
Die traurige Binsenweisheit zum Schluss: Wir leben in gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu denen gehört, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer. Seit mehreren Jahrzehnten wird dieser Umstand von Gewerkschaften und Frauenrechtlerinnen zu Recht angeprangert. Fortschritte sind dürftig, v.a. aber sehr langsam erreicht worden. Berufsbilder mit besonders hohem Frauenanteil erhalten dadurch eine vergleichsweise geringe Wertigkeit – das patriarchal strukturierte, kapitalistische Wirtschaftssystem rechnet hier nach wie vor kühl ab. Verfestigt sich das beschriebene Geschlechterverhältnis in der Psychotherapie zukünftig noch weiter, ist nicht zu erwarten, dass gerade der Psychotherapieberuf sich dieser Logik wird entziehen können. Zusätzlich wird der Ruf des schlechtvergüteten Frauenberufs zur Ursache für den Männermangel selbst! Der Teufelskreis schließt sich in bedrückender Perfektion. Und spätestens an dieser Stelle dürfte es dann auch der eingangs beschriebenen Männerrunde mulmig werden, die sich noch vergleichsweise günstige Karrierechancen als Mangelspezies ausgerechnet hat. Wenn der Beruf als Ganzes in der Verwertungslogik herabgestuft ist, sitzen alle plötzlich wieder im selben Boot.
Natürlich muss weiter alles unternommen werden, um diese zugrundeliegende, ungerechte Praxis insgesamt ins Wanken zu bringen. Allerdings werden voraussichtlich noch etliche Generationen zukünftiger PsychotherapeutInnen erstmal „für’s Recht haben“ bezahlen müssen. Bequemer wäre es sicherlich, das Image des Frauenberufs gar nicht erst hinzunehmen. Oder einfacher ausgedrückt: Mit Männern zusammen lässt sich eine angemessene Bewertung psychotherapeutischer Arbeit eher durchsetzen, als wenn man dazu gleich das ganze patriarchale System insgesamt umstürzen muss.
Für die Sache der Psychotherapie ist das Männerdefizit im Nachwuchsbereich also durchaus nicht bedrohlich. Auch die Versorgung kann im Prinzip ohne Männer sichergestellt werden. Für einen gesicherten Platz der Psychotherapie im gesellschaftlichen Wettbewerb wäre ein höherer Männeranteil allerdings hilfreich. Man muss deshalb noch nicht gleich den Skandal der Ungleichbehandlung von Frauen im beruflichen Alltag akzeptieren.
Womit ganz am Ende nur noch die Sache mit dem Einparken zu klären wäre: Muss man als PsychotherapeutIn nicht können! Und außerdem parken Frauen auch gar nicht schlechter ein, sondern sicherer. Während wir Männer nur glauben, wir könnten das besser, produzieren wir nur mehr Lackschäden, da wir nicht einsehen wollen, dass es möglicherweise sinnvoller ist, ein zweites Mal anzusetzen.
Günter Ruggaber (bisher drei Lackschäden beim Einparken)