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VPP 2/2014

Rechenschaftsbericht der PiA-AG für das Jahr 2013

05. Mai 2014
 

Als Fachgruppe und Interessenvertretung der Psychologischen Psychotherapeuten in Ausbildung und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Ausbildung der dgvt engagierte sich die PiA-AG auch im Jahr 2013 verbandsintern und verbandsübergreifend.


Verbandsinterne Aktivitäten

Im Rahmen der Workshoptagung 2013 in Tübingen traf sich die PiA-AG in gewohnter Weise, um interessierte PiA über die Arbeit der Interessenvertretung zu informieren und zur aktiven Mitgestaltung einzuladen. Mit der Wahl der neuen Vertreterinnen und Vertreter der PiA-AG, konnten die Aufgaben in 2013 auf verschiedene Schultern verteilt werden. Aktuell engagieren sich 7 PiA-Sprecher aus 6 Instituten aktiv im Gremium in den Bereichen PiA-/Ausbildungspolitik, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung.

Leider mussten wir feststellen, dass nach wie vor nur wenige PiA von der PiA-AG als ihre  Interessenvertretung wissen. Um zunächst diese Schwelle zu überwinden, starteten wir Anfang des Jahres eine Plakat-Aktion. Jedes Institut erhielt Post von der PiA-AG mit Plakaten, die über die Vertreterinnen und Vertreter, einschl. Aufgabenbereiche und Kontakt, informierten. In nahezu allen Instituten wurde das Informationsmaterial gut sichtbar ausgelegt bzw. aufgehangen. Hierfür vielen Dank an die Institute.

Neben der regelmäßigen Kommunikation der PiA-AG-Vertreter untereinander sowie mit dem Vorstand, trafen wir uns in 2013 in Hamburg (Juli) und Frankfurt (Dezember), um zentrale Fragen bzgl. der  Ausbildungsreform, der Selbstorganisation und die Zukunft der AG zu besprechen. Leider musste der in Krefeld geplante Workshop im Herbst aufgrund zahlreicher Absagen entfallen. Dies bedauern wir sehr.

Die Diskussionen um die Ausbildungsreform war in 2013 eines der zentralen Themen der inhaltlichen Arbeit der PiA-AG. Am 03.10.13 nahm eine Vertreterin der PiA-AG an einem dgvt-internen Treffen in Dortmund teil, in dessen Rahmen die dgvt-Position zur Ausbildungsreform erörtert wurde. Die PiA-AG konnte hier wichtige und bspw. in Hamburg diskutierte Perspektiven, erfolgreich in die Diskussion einbringen. Das verfasste PiA-AG-Positionspapier ist über die PiA-AG-Sprecher oder die Geschäftsstelle erhältlich.

Des Weiteren wurde der PiA-Preis für das beliebteste Institut ausgelobt. Mit diesem sollen die in den letzten vier Jahren konsequent angestellten Überlegungen der dgvt-PiA und der dgvt-PiA-AG zur Ausbildung und möglichen Verbesserungsideen (Arbeitstitel auf den PiA-AG-Workshop-Tagungen 2012 und 2013 "Das Ideale Institut") honoriert werden. Der dgvt-PiA-Preis wurde als Wanderpokal konzipiert, der jährlich vergeben werden soll. Bundesweit haben PiA der dgvt die Möglichkeit ihr beliebtestes Institut, fernab von Evaluation und Qualitätsstandards, mithilfe eines Fragebogens online zu wählen. Der Pokal selbst wurde aus Ton, in Form eines Knotens und in den DGVT Farben Blau und Türkis gestaltet. Der Knoten soll die enge Verbindung zwischen den Ausbildungsinstituten und den Auszubildenden und damit auch die beiderseitige Verantwortung für die Qualität der Ausbildung symbolisieren. Versehen ist der Wanderpokal mit einer Plakette und der Aufschrift dgvt-PiA-Preis, Bestes Institut, (Wanderpokal). Zugleich wird dem „Sieger-Institut“ eine Urkunde verliehen, welche auch nach dem Jahr der Verleihung im jeweiligen Institut verbleibt. Gefertigt wurde der Pokal von Simone Heinrich, einer Therapeutin für Gestaltungstherapie und Ergotherapie aus Chemnitz. Der Preis wird erstmalig im Rahmen des dgvt-Kongresses 2014 in Berlin im Symposium zum Thema „...PiA sein dagegen sehr“ verliehen.

Erstmalig wird anlässlich desselben Kongresses auch ein Symposium angeboten, das sich speziell mit Fragen beschäftigt, die den PiA der dgvt besonders am Herzen liegen. Die PiA-AG freut sich, dass die Wünsche und Anregungen der PiA gehört und erfüllt werden. Wir danken besonders Günter Ruggaber für die Unterstützung.

Zur Arbeit der PiA-AG zählte auch in diesem Jahr die Teilnahme am Intergremientreffen in Würzburg. Hier konnten wir über aktuelle Themen der Arbeit berichten und waren im Austausch mit Vorstand und Gremienvertretern zu den Themen „Entwicklungen in der Ausbildungsakademie und im Berufsverband“, „Beratung“, „Inklusion“, „Umgang im/mit dem Ehrenamt“, „Multiprofessionalität“ und „Ausbildungsreform“. Die Vorstellung des dgvt-PiA-Preises für das beliebteste Institut stieß dabei auf Interesse und Unterstützung durch die Gremienvertreter.

Auch in 2013 lag uns die verbandsinterne Vernetzung der PiA der dgvt am Herzen. Über die Homepage und das PiA-AG-Forum konnten und können uns Ausbildungsteilnehmer(innen) erreichen. Die Resonanz bleibt jedoch bislang hinter den Erwartungen zurück. Die Anregung zur Umstellung auf ein dgvt-PiA-Forum konnte aus organisatorischen und rechtlichen Gründen bislang nicht umgesetzt werden.

Verbandsübergreifende Aktivitäten

Die PiA-AG sieht ihre Aufgabe auch darin, dgvt-Auszubildendene und ihre Interessen über den Verband hinaus zu repräsentieren. Im Jahr 2013 standen weiterhin die Ausbildungsreform und die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen (rund um PT1 und PT2) im Zentrum der bundesweiten Arbeit. Vertreter(innen) der PiA-AG waren an zahlreichen Veranstaltungen bspw. in Berlin vertreten.

Vom 4. PiA-Politik-Treffen in Berlin gab es Neuigkeiten zum Stand der Ausbildungsreform mit Podiumsdiskussion mit Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundespsychotherapeutenkammer sowie zu Initiativen in einigen Bundesländern mit juristischen Mitteln im Einzelfall auf eine nachträgliche Vergütung der Praktischen Tätigkeit hinzuwirken. Außerdem berichteten wir von einer Verdi-Veranstaltung mit PiA und den Betriebsräten der großen Berliner Klinken, bei dem es um die brisanten Entwicklungen bezüglich der Bereitstellung von PT1- und PT2-Plätzen für PiA sowie die Vergütungssituation in den Kliniken ging. Dabei konnte von bereits erfolgreicher Zusammenarbeit mit Betriebsräten und Mitarbeitervertretungen berichtet und neue Möglichkeiten aufgezeigt werden. In der Rosa Beilage – Ausgabe 04/13 – berichtete die PiA-AG von Veranstaltungen aus der PiA-Politik.

Die PiA-AG dankt dem Verein, dem Vorstand und der Geschäftsführung für ihr Vertrauen in die Arbeit der PiA und ihre Unterstützung im Jahr 2013. Wir freuen uns auf die weitere aktive Arbeit als Vertreterinnen und Vertreter der Auszubildenden in 2014. 

Für die PiA-AG:
Daniel Bergmann, Eva-Maria Greiner, Kristin Pfeifer