Treffen der DGVT-Gremien und Fachgruppen
Finanzen und Mitgliederentwicklung
Gerhard Brückner als Zuständiger im geschäftsführenden Vorstand für Finanzen erwartet für 2005 ein gutes finanzielles Ergebnis, zu dem er in seinem Rechenschaftsbericht an der Mitgliederversammlung am 6. März 2006 in Berlin Näheres ausführen wird. Waltraud Deubert und Günter Ruggaber stellen die Mitgliederentwicklung im Jahr 2005 dar, die sich - wie schon in den letzten Jahren - sehr positiv entwickelt hat. 198 Austritten standen 416 Eintritte gegenüber. Im Rechenschaftsbericht zur Mitgliederversammlung werden wir auf diese Entwicklung noch näher eingehen.
Aus- und Fortbildung
Die Ausbildungsleitung (Günter Ruggaber) berichtete über den Stand zur Psychotherapieausbildung in der DGVT. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die TeilnehmerInnenzahl in den Ausbildungsgängen um ca. 21 % gesteigert werden. Insgesamt waren 908 TeilnehmerInnen in 53 Lehrgängen (35 PP, 18 KJP) 2005 bei der DGVT in Ausbildung.
Bestimmende Themen im Ausbildungsbereich waren 2005 der Aufbau eines neuen Internetbereichs (www.psychotherapieausbildung-bundesweit.de) inklusive eines Internet-Forums für AusbildungsteilnehmerInnen, die neue Kooperation mit dem KJP-Ausbildungszentrum an der FH Magdeburg-Stendal, die erfolgreiche Umsetzung einer ersten Zufriedenheitsevaluation und der damit zusammenhängenden Sprechstundenangebote, die durch die überregionale Ausbildungsleitung in den Regionen angeboten worden sind.
Judith Schild, Mitglied der Aus- und Weiterbildungskommission, berichtet über den Stand der Umsetzung der Akademie für Fortbildung in Psychotherapie (afp). Hierzu finden Sie einen gesonderten Bericht in dieser VPP).
Dialogforum
Nach bereits drei erfolgreich durchgeführten Dialogforen zu den Themen Qualitätssicherung (Bericht in Rosa Beilage zur VPP 3/03, Seite 12 ff.) zur Fort- und Weiterbildung (Bericht siehe VPP 4/03, Seite 887 f.) und zur integrierten Versorgung (siehe VPP 1/05) treffen wir letzte Vorbereitungen für das Dialogforum zum Thema "Bachelor/Master" (siehe hierzu gesonderten Bericht in dieser VPP).
Psychotherapierichtlinien
Die erste Fachtagung zur Weiterentwicklung der Psychotherapie-Richtlinien, die Armin Kuhr federführend mit KollegInnen des GK II organisiert hatte, fand große Resonanz. Einen Bericht hierzu finden Sie unter http://www.dgvt.de/?id=2074 . Die Gremien beschließen den Weg einer Fortentwicklung der Psychotherapierichtlinien weiterzugehen und Armin Kuhr plant im Rahmen des GK II eine Fortsetzungstagung.
Versorgungswerke der Kammern
Herr Baader, Leiter der Abteilung Mathematik der Bayerischen Versorgungskammer, stellt die Vorteile der berufsständischen Versorgung vor. Für ein Versorgungswerk sprechen seiner Meinung nach:
Berufsständische Versorgung verwaltet sich selbst
Das Versicherungsverhältnis im Versorgungswerk ist öffentlich-rechtlich; es beruht auf Gesetz und Satzung, ein Vertrag wird daher nicht geschlossen.
Die Satzungshoheit liegt beim Berufstand. Das bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Kontrolle seitens des Berufsstandes.
Die Versicherungsbedingungen können für den Berufsstand maßgeschneidert werden.
Es ist eine flexible Anpassung der Bedingungen möglich, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.
Alle Berufsstandsangehörige sind Mitglieder der Versorgung
In Bezug auf die Berufsunfähigkeitsabsicherung gibt es keine Gesundheitsprüfung, d. h. es werden keine Abfragen nach Vorerkrankungen und Gesundheitszustand gestellt.
Es sind gleiche Risiken versichert.
Solidarischer Ausgleich ist möglich. Deshalb gibt es keine Risikozuschläge, keine geschlechtsspezifische Differenzierung der Beitragsbewertung trotz unterschiedlicher Lebenserwartungen, keine Differenzierung der Hinterbliebenenversorgung in Abhängigkeit von der Kinderzahl usw.
Bei den Kosten entfallen die Abschlusskosten mangels Außendienstakquisition.
Einheitliche Versorgung ermöglicht, dass die regulären Verwaltungskosten im Versorgungswerk sehr günstig sind.