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Aktuelles

Treffen des Nationalen Netzwerkes Frauen und Gesundheit

15. Januar 2007

Die DGVT-AG "Frauen in der psychosozialen Versorgung" ist langjähriges Mitglied des nationalen Netzwerkes Frauen und Gesundheit. Über die Aktivitäten dieses Netzwerkes wird in der VPP regelmäßig berichtet.

 

Ende Januar 2004 trafen sich die zusammengeschlossenen Organisationen zu ihrem halbjährlich stattfindenden Gesamttreffen in Kassel. Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte ist der Austausch über die Aktivitäten des letzten Jahres sowie die Abstimmung der zukünftigen Arbeit. Dabei zeigte sich, dass die Themen häusliche Gewalt sowie Hormontherapie in den Wechseljahren von mehreren Gruppen aufgegriffen wurden.

Die Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW hat eine umfängliche Materialsammlung als Reader zur häuslichen Gewalt zusammengestellt, der in Papierform und als pdf-Datei verfügbar ist (www.frauengesundheit-nrw.de). Das Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen hatte 2003 in Kooperation mit dem Landespräventionsrat und der Ärztekammer Niedersachsen eine Tagung zum Thema "Häusliche Gewalt und Gesundheitswesen" durchgeführt. Der Tagungsbericht und Materialien der Tagung sind unter www.ms.niedersachsen.de mit dem Pfad: - Home - Themen - Gleichberechtigung - Frauen&Gesundheit - Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit verfügbar. Der Arbeitskreis Häusliche Gewalt in Niedersachsen hat für die Tagung eine Materialie zur Schweigepflicht entwickelt. Im Jahr davor wurden schon Flyer für Patientinnen, die in den Arztpraxen ausgelegt werden können, sowie eine Hilfestellung zur gerichtsverwertbaren Dokumentation von Verletzungen entwickelt. Alle Materialien sind unter www.aekn.de abrufbar. Das Berliner Netzwerk Frauengesundheit hat eine Tagung zu Gewalt und psychiatrischen Erkrankungen durchgeführt. Zur Zeit sollen für diesen Bereich Materialien entwickelt werden (www.frauengesundheit-berlin.de). Das Bremer Forum Frauengesundheit und die Regionalgruppe Bremen des AKF (Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft) waren maßgeblich an der Einrichtung einer Traumastation an der Bremer Klinik Dr. Heines beteiligt, die seit Januar 2004 ihren Betrieb aufgenommen hat. Die Bundeskoordinierung Frauengesundheit (BKF) hat 2003 zwei Workshops aus dem Themenfeld organisiert, um Impulse für die Beschäftigung mit häuslicher Gewalt in die Praxis zu bringen. Auf dem ersten Workshop ging es um die Rolle der Pflegeprofessionen und der Hebammen, auf dem zweiten um die Optimierung der ambulanten Versorgung in dem Bereich häusliche Gewalt. Von beiden Workshops gibt es Dokumentationen (www.bkfrauengesundheit.de).

Prof. Dr. Petra Kolip vom Arbeitsbereich Frauen- und Geschlechterperspektiven in Public Health hat Websites von GynäkologInnen analysiert, um zu erfahren, wie zur Zeit über die Hormontherapie in den Wechseljahren informiert wird. Der Abschlussbericht "Hormontherapie in den Wechseljahren - Analyse der Webseiten von Gynäkologinnen und Gynäkologen zum Thema Wechseljahre/Hormontherapie" kann unter www.asfg.uni-bremen.de heruntergeladen werden. Die Dokumentation des Kongresses "wechseljahre multidisziplinär", der vor einem Jahr in Bremen stattgefunden hat, erscheint Februar/März 2004 in der Schriftenreihe der Gmündener Ersatzkasse, wo sie auch kostenlos erhältlich ist.


Ute Sonntag, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.,
Fenskeweg 2, 30165 Hannover

Anhang:

Folgende Organisationen gehören dem Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit an:

  • AG "Frauen und Gesundheit" in der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
  • AG "Frauen in der psychosozialen Versorgung" der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT)
  • AK "Frauen und Gesundheit" des Norddeutschen Forschungsverbundes Public Health (NFV)
  • AG "Geschlechtsspezifische Forschung in der Rehabilitation" des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Bayern (RFB)
  • Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
  • Arbeitsbereich Frauen- und Geschlechterperspektiven in Public Health
  • Dachverband der Frauengesundheitszentren in Deutschland e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
  • Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)
  • Deutscher Ärztinnenbund e.V.
  • Fachbereich "Frauen- und geschlechtsspezifische Gesundheitsforschung" in der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)
  • Forum Frauengesundheit Bremen
  • Gemeinsames Frauenforschungszentrum (gFFZ) der Hessischen Fachhochschulen
  • Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW
  • Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen
  • Netzwerk "Frauen und Gesundheit" des Landes Sachsen-Anhalt

Ute Sonntag