Zi-Praxisbericht zur wirtschaftlichen Lage niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten
(kb) Der regelmäßige Zi-Praxisbericht ist aktuell für das Berichtsjahr 2013 erschienen. Er verzeichnet für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten gestiegene Kosten für die Praxen bei mäßig verbesserten Einnahmen: Die wirtschaftliche Lage niedergelassener Ärzte hat sich nach Angaben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Das Zi-Praxis-Panel analysierte Praxisdaten aus den Jahren 2009 bis 2011. Analysiert wurden die Angaben von 4.739 Praxen, was einem bundesweiten Anteil von 4,9 % entspricht.
Der durchschnittliche Jahresüberschuss lag nach Angaben des Zi inflationsbereinigt 2011 bei 145.100 Euro. Zieht man Beiträge zu Altersvorsorge, Kranken- und Pflegeversicherung und die Einkommenssteuer ab, verblieb ein Nettoeinkommen von 71.476 Euro pro Praxis. Auf Grundlage einer 52-Stunden-Arbeitswoche entspricht dies einem Netto-Stundensatz von 30 Euro.
Analysen zu den aus Sicht der Psychotherapeuten eklatanten Unterschieden zwischen Facharztgruppen, zu Kostentreibern und zu Investitionshemmnissen finden sich auf der Homepage des Zi:
„Wirtschaftliche Situation und Rahmenbedingungen in der vertragsärztlichen Versorgung der Jahre 2009 bis 2011“
http://www.zi.de/cms/fileadmin/images/content/PDFs_alle/ZiPP_Jahresbericht_2013.pdf.Quelle: Rosa Beilage zur VPP 3/2015