Gemeinsam gestalten, vernetzen und weiterentwickeln: Rund 50 engagierte Teilnehmer*innen kamen am 29. November 2025 in Berlin zum Intergremientreffen von DGVT und DGVT-BV zusammen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Rückblick und Ausblick auf zentrale Entwicklungen, Projekte und strategische Fragen des Verbands. Der Nachbericht gibt Einblicke in die Themen, Diskussionen und die besondere Atmosphäre dieses jährlichen Treffpunkts der Aktiven von DGVT und DGVT-BV.
Die S3-Leitlinie Behandlung Cannabisbezogener Störungen (Registernummer 076 – 005) Version 2.0 ist seit 01. Dezember 2025 auf der Website der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) publiziert. Cannabisbezogene Störungen sind nach alkoholbezogenen Störungen der häufigste Anlass für eine ambulante Suchtbehandlung in Deutschland.
Im Bundeshaushalt 2026 sind keine Mittel mehr für den Fonds Sexueller Missbrauch vorgesehen. Das ist das Ergebnis der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses Mitte November 2025. Damit endet ein zentrales Unterstützungsinstrument für Betroffene sexualisierter Gewalt, das seit seiner Einrichtung ergänzende und vergleichsweise unbürokratische Hilfen ermöglicht hat.
DGVT und DGVT-BV kritisieren diese Entscheidung entschieden und warnen vor einer erneuten Versorgungslücke für Betroffene, deren Unterstützungsbedarf durch die bestehenden Regelangebote häufig nicht ausreichend gedeckt werden kann. Auch die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Kerstin Claus, die Aufarbeitungskommission sowie der Betroffenenrat äußern in einer Pressemitteilung erhebliche …
Die DGVT und der DGVT-BV verfolgen die aktuelle Diskussion um geplante Steuerungsmaßnahmen im Gesundheitswesen. Der Direktzugang zur ambulanten Psychotherapie ist eine bedeutende Errungenschaft. Durch seine Niederschwelligkeit hat er die psychotherapeutische Versorgung deutlich verbessert und ermöglicht, Personengruppen zu erreichen, die zuvor aus Angst vor Diskriminierung keinen Zugang zu einer fachkundigen Behandlung psychischer Störungen gefunden hatten.
Der 47. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) zeigte eindrucksvoll, wie stark sich die Profession in Zeiten wachsender Herausforderungen engagiert. In Grußworten betonten Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Dr. Tanja Machalet (SPD), die politische Bedeutung psychischer Gesundheit und würdigten die Arbeit der Psychotherapeut*innen – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Weiterhin wurde betont, wie wichtig eine funktionierende Weiterbildung für unsere Berufsgruppe sei und, dass deren Finanzierung natürlich eine große Priorität habe. Offen blieb aber, ob sie wirklich planen, entsprechende Regelungen auf den Weg zu bringen.
Die Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Dr. Andrea Benecke, machte im Vorstandsbericht deutlich, …
Mit dem Beschluss des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) hat die Bundesregierung die finanzielle Schieflage in der psychotherapeutischen Weiterbildung erstmals offiziell anerkannt. Das Bündnis psychotherapeutischer Verbände des Gesprächskreises II (GK II) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, warnt jedoch: Ohne eine gesetzlich verankerte und auskömmliche Finanzierung droht eine massive strukturelle Unterfinanzierung – in Weiterbildungsambulanzen ebenso wie in Praxen, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren.
Willkommen in der DGVT-Box – dem neuen digitalen Raum für alle DGVT-Mitglieder. Im Newsletter außerdem: Informationen zur zweiten Veranstaltungsreihe der DGVT-Fachgruppe Planetary Health zur Planetaren Gesundheit und zur Neuauflage des DGVT-Flyers für Kinder- und Jugendliche. DGVT und DGVT-BV positionieren sich für eine verantwortungsvolle Gesundheits- und Sozialpolitik. Der Newsletter enthält zudem eine DGVT-BV-Info zum Honorarwiderspruch 2/2025 und weist auf verschiedene fachliche Veranstaltungen in 2025 und 2026 hin. Es lohnt sich reinzuklicken. Viel Freude beim Lesen!
Mit der heutigen Verabschiedung des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) wurde der Datenschutz in der ePA deutlich verbessert. Der DGVT-Berufsverband setzte sich seit Beginn der Diskussion um die ePA für den Schutz sensibler Daten von Patient*innen ein. Die nun vom Bundestag beschlossene Neu-Regelung in Bezug auf die Abrechnungsdaten in der ePA verbessert Lücken im Datenschutz, die bislang bestanden haben. Auch die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) wertet die neue gesetzliche Regelung zur ePA in ihrer Pressemitteilung als großen gesundheitspolitischen Fortschritt.
Mit der neuen Regelung müssen Psychotherapeut*innen (und Ärzt*innen) die ePA nicht mehr befüllen, sofern „erhebliche therapeutische Gründe oder Rechte Dritter oder der Schutz des …
Die DGVT und der DGVT-Berufsverband fordern eine humane und menschenrechtsbasierte Gesundheits- und Sozialpolitik. Migrant*innen mit und ohne psychische Erkrankung dürfen nicht ausgegrenzt oder stigmatisiert werden – sie brauchen Zugang zu bedarfsgerechter, kultursensibler und barrierefreier Versorgung. DGVT und DGVT-BV wenden sich gegen pauschale Verdächtigungen und rufen zu verantwortungsvoller Gesundheits- und Asylpolitik auf.