Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 03.01.2019 einen Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeut*innenausbildung vorgelegt. Presseinformation der DGVT und des DGVT-Berufsverbands.
Anlässlich der 1. Lesung des TSVG im Bundestag am 13.12.2018 haben die Psychotherapeutenverbände die gesammelten Unterschriften gegen den TSVG-Gesetzentwurf übergeben. Die geplanten Änderungen im TSVG-Regierungsentwurf hinsichtlich § 92 Abs. 6a SGB V („gestufte und gesteuerte Versorgung“) müssen vollständig zurückgenommen werden, fordern die Psychotherapeutenverbände einstimmig.
Psychotherapeuten-Verbände setzen sich gemeinsam mit aller Kraft gegen den Plan der Bundesregierung ein, eine gestufte und gesteuerte Versorgung in der Psychotherapie einzuführen, die eine Rationierung von Behandlungsleistungen für psychisch kranke Menschen bedeuten würde.
In der kürzlich zu Ende gegangenen Kammerwahl in Baden-Württemberg konnten wir, die Liste VT&mehr, nach einem engagierten Wahlkampf einen tollen Erfolg erreichen. Gewählt wurden Günter Ruggaber (PP), Petra Schmid (PP), Silke Kurreck (PP), Thomas Heidenreich (PP), Judith Arnscheid (KJP) und Alexandra König (PiA).
Es gibt gute Nachrichten von der Plenarsitzung des Bundesrats vom 23.11.2018. Unter dem TOP „Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz - TSVG)“ wurde beschlossen, dass die im Gesetzentwurf geplante „Ergänzung von § 92 Abs. 6a SGB V … nicht vorgenommen werden sollte“. Anbei die Dokumentation der Sitzung des Bundesrats vom 23.11.2018.
Der 33. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) am 17. November 2018 in Berlin kritisierte das geplante Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (TSVG). Durch das Gesetz dürfe es nicht zu weiteren bürokratischen Hürden beim Zugang zur Psychotherapie kommen. Vielmehr sei es unerlässlich, die unzumutbar langen Wartezeiten auf eine Richtlinienpsychotherapie abzubauen und mit einer Reform der Bedarfsplanung dafür zu sorgen, dass mehr Psychotherapeuten jenseits der Großstädte für die Versorgung psychisch kranker Menschen zur Verfügung stehen. Außerdem stellte der DPT die Weichen für eine psychotherapeutische Fernbehandlung, bei der die Qualitätsstandards der psychotherapeutischen Versorgung sichergestellt werden. Zentral sei dabei die Einschränkung, dass die Eingangsdiagnostik, …