Der Haupttagesordnungspunkt des DPT am vergangenen Wochenende in Berlin war die Wahl eines neuen Kammervorstands, bei der sich auch die DGVT platzieren konnte.
Die Psychotherapeuten-Verbände in Hessen, rufen zur Protestaktion am 11. Mai 2015, 8:30 Uhr im Kongresszentrum „Kap Europa“, Osloer Str. 5, 60327 Frankfurt auf.
Auf der Bundesratssitzung am 6.2.2015 haben die LändervertreterInnen mehr Mitsprache beim Versorgungsstärkungs-Gesetz (VSG) gefordert, ein großer politischer Schlagabtausch blieb allerdings aus. Der Gesetzentwurf sei zustimmungspflichtig, so die Länderkammer - diese Einstufung würde den Ländern eine Vetomöglichkeit geben. Die Bundesregierung hat das VSG dagegen als sogenanntes Einspruchsgesetz deklariert, was die Mitwirkungsrechte der Länderkammer beschränken würde.
Die Ausschuss-Empfehlungen ließ das Bundesratsplenum passieren, wie z. B. die vorgeschlagenen Änderungen zur Regelung des Aufkaufs von Praxissitzen in laut Bedarfsplanung überversorgten Gebieten. Hier signalisierten die Gesundheitspolitiker im Bundestag größere Bereitschaft, die umstrittene Aufkaufregel bei einer Versorgung …
Vertreter der Landeskammer diskutierten über den Stand der Einführung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) sowie über dessen Vor- und Nachteile. Als Schwachpunkte wurden die degressive Bezahlung sowie die Frage der adäquaten Abbildung von vor Ort erbrachten Leistungen diskutiert. Als Vorteil wurde die Möglichkeit zur Verbesserung der Position des Berufsstandes sowie des Stellenwerts der Psychotherapie in Kliniken angesprochen.
Ein Kommentar von Wolfgang Palm zum EMDR-Beschluss des G-BA - Wolfgang Palm hinterfragt kritisch den aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Zulassung von EMDR als Behandlungsmethode. Unter anderem kritisiert er, dass eine Technik zu einer eigenständigen Methode umgewandelt wurde, wodurch hinsichtlich der Durchführbarkeit und Anwendung große Unsicherheiten und Unklarheiten entstehen.
Das IGES-Institut befragte 15 VertreterInnen von Krankenkassen und Berufsverbänden von ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen. Nach der Befragung wurden die Ergebnisse in einem Workshop mit den Befragten diskutiert. Die Experten waren sich einig, dass der Zugang zu psychotherapeutischer und psychiatrischer Versorgung erleichtert werden müsse und es eine vorgelagerte Sprechstunde zur Orientierung geben soll, die für die Versicherten leicht und ohne Überweisung zugänglich sein muss.