Zu den Vorstellungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), einen eigenen Honorartopf für Psychotherapie einzuführen, haben wir zeitgleich Interviews (die sich deshalb nicht aufeinander beziehen) geführt mit Dr. Thomas Uhlemann vom GKV-Spitzenverband und Jürgen Doebert; er ist Mitglied der Vertreterversammlung, in verschiedenen Honorargremien sowie im Beratenden Fachausschusses der KBV und stellvertr. Vorsitzender des bvvp.
Wie in Nordrhein-Westfalen das neue sektorübergreifende Planungsgremium („ein Kaffeekränzchen“) eingeführt wird, was sie von der neuen vierten Säule der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung („in Gänze überflüssig“) hält und wo sie im GKV-Versorgungsstrukturgesetz Nachbesserungsbedarf („wir brauchen bedarfsgerechte Arztsitzverteilungen“) sieht, beschreibt die Gesundheitsministerin von NRW, Barbara Steffens (MdL, Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) im Titelinterview von „Monitor Versorgungsforschung“.
DGVT tritt als Kooperationspartner dem PNP-Vertrag in Baden-Württemberg bei
Der DGVT – Berufsverband Psychosoziale Berufe als neugegründeter Berufsverband ist am 22.03.2012 einem Kooperationsvertrag beigetreten, der Fragen der Umsetzung des Facharztvertrags zur Versorgung in den Fachgebieten der Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (PNP-Vertrag) nach § 73 c Sozialgesetzbuch V zum Inhalt hat.
Der Facharztvertrag war am 10. Oktober 2011 in Baden-Württemberg zwischen der AOK und der Bosch BKK auf der einen sowie den beteiligten Vertragspartnern Medi-Verbund, Freie Liste, DPTV und BVDN-BW auf der anderen Seite …
Der Gesetzentwurf bietet die Chance, die Bezahlung der PiA, die im Rahmen ihres Ausbildungsbausteins „Praktische Tätigkeit“ in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken arbeiten, endlich festzuschreiben.
Der Bericht der Gesundheitsministerkonferenz zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen stellt die psychiatrische Behandlung in den Mittelpunkt. Die DGVT will die Psychotherapie stärker beachtet wissen.
Der Anteil der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen nahm im Jahr 2011 um 1,3 Prozent zu. Ihr Anteil am Krankenstand insgesamt betrug 13,4 Prozent. Diese Zahlen legte die DAK in ihrem aktuellen Gesundheitsreport vor. Die Psychotherapeutenschaft hat damit ein weiteres schlagkräftiges Argument in der Hand, mehr Therapieplätze zu fordern.
Bei der Kammerwahl in Bayern hat die DGVT, die mit einigen anderen Verbänden im Wahlbündnis „Bayerns Vielfalt“ angetreten war, acht von 37 Delegiertensitzen im PP-Bereich errungen und im KJP-Bereich einen von acht.